Zukunftsvision – Herzensverbindung

Herzensverbindung kann eine heilsame Lösung für eine gesunde, friedvolle, erstrebenswerte Zukunft sein.

„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“
Wenn wir uns diese weisen Worte des Kleinen Prinzen verinnerlichen, sind wir verbunden mit der Quelle (für manche ist es Gott) und gleichzeitig mit allen Menschen, Tieren, Pflanzen, der Erde und dem Universum.
Das bringt Ordnung in unsere Welt und unser Sein.

Wenn du auf dein Herz hörst,
balanciert sich dein Körper selbst aus, bzw. sagt dir was dir gut tut, oder nicht – du bleibst oder wirst gesund;

wird die Inspiration dich führen und du verwechselst nicht länger dein Sein mit dem was andere von dir erwarten – du kennst und lebst deine Talente und Fähigkeiten;

stellst du die richtigen Fragen und bist achtsam für die Antwort – du verlässt dich auf Fakten und findest deinen rechten Weg;

erkennst du, daß du Teil von deiner Umwelt bist – du bist auch Teil der Heilung;

du fühlst den universellen Energiestrom in dir und um dich – du bist aufgehoben im Großen Ganzen und fühlst dich geborgen;

du siehst das vorbehaltlose Geben und Nehmen in unserer Natur, z.B.den Energieaustausch eines Waldes – du siehst dadurch die Lösung für alle finanziellen und gesellschaftlichen Probleme;

bist du verbunden mit der Quelle – alle Illusionskonstrukte fallen weg, du bist im Natur-Recht des Kosmos.

bist du als Individuum die Stärke der Gemeinschaft

In diesem Sinne wünsche ich DIR von Herzen
Gesundheit, Lebendigkeit, Freude, Mut, Gelassenheit, Liebe
und alles was du sonst noch brauchst.

Zukunftsvision

liegt oft im Nebel

In der heutigen Zeit scheint uns Menschen der Wegweiser in die Zukunft verloren gegangen zu sein. Wir scheinen orientierungslos, zerstritten oder ohnmächtig der Klimakrise, der Pandemie, den Konflikten auf der Welt, der Spaltung der Gesellschaft … gegenüber zu stehen.

Scheinbar ohnmächtig folgen viele Menschen selbsternannten Heilsbringern. Diese wiederum handeln meist nicht uneigennützig, sondern nur zu ihrem Wohle. Viele lassen sich von ihnen verführen, ordnen sich ihrer Meinung unter und erkennen nicht, dass dies ein Irrweg ist.

Wir sehen an vielen aktuellen Beispielen, wie Führungspersönlichkeiten ihre Stellung missbrauchen. Machtmissbrauch ist jedoch nur möglich, wenn andere ihre eigene Macht nicht kennen. Nur Menschen, die sich ihrer Stärke nicht bewusst sind, die mutlos sind, die sich ohnmächtig fühlen, die nicht selbstbewusst sind, lassen sich missbrauchen.

Was wir in Zukunft als Gesellschaft, als Menschheit und für unser Leben als Individuen brauchen ist eine Vision des liebevollen, respektvollen Miteinander.

Wir Menschen leben schon immer im Spannungsfeld von Polaritäten. Wir sind Wesen aus Körper und Geist, kennen Leben und Tod, gut und böse, arm und reich, hell und dunkel, stark und schwach, klein und groß, positiv und negativ, etc. …

Wenn es uns gelingt, diese Polaritäten nicht als Gegeneinander, sondern als Nebeneinander – besser noch als Miteinander – zu sehen, würde das ein Ende des Streites bewirken.

Klingt irgendwie unvorstellbar – ist aber schon da:
Es ist die bedingungslose Liebe.

Die Wegweiser dahin sind:
Selbstbewusstsein, sich seiner selbst, all seiner Stärken und Schwächen bewusst zu sein;
Vertrauen in sich selbst und andere;
Zuversicht, dass alles zu schaffen ist;
Mut zu handeln, wenn es nötig ist;
das richtige Maß finden;
Mitgefühl und Hilfsbereitschaft;
Dankbarkeit für Hilfe und Unterstützung;
Demut, Teil eines größeren Ganzen zu sein.

Dies alles braucht aber genauso Schulung wie Lesen, Schreiben, Rechnen. Wenn wir auch Herzensschulung in unserem Schulsystem verankern, kann sich die Vision von gleichwertigem, friedvollem Miteinander verwirklichen.

Seid Wachsam!

Empörung ist manchmal wichtig, sie zu äußern kann die Dinge klären.

Entscheidend aber ist: Wie setze ich diese Energie um, was mach‘ ich mit diesem Feuer, unter welche Flagge stelle ich mich?

Ich kann grundsätzlich die Menschen verstehen, die ihren Ärger lautstark äußern. Es drängt viele auf die Straße um ihrer Wut und Hilflosigkeit ein Ventil zu verschaffen. Und es ist ein Grundrecht zu demonstrieren, wenn man sich in seinem Recht auf Freiheit und dem Recht auf den eigenen Körper bedroht fühlt.

(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt. (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich.

Soweit so gut, es ist wichtig dafür einzustehen, friedlich und lösungsorientiert.

Bei den Demos aber, sollte sehr genau bedacht werden: Wie werde ich instrumentalisiert? Wie dieses Foto zeigt, von der FPÖ

Man muss schon genau hinschauen, um das versteckte Zeichen zu sehen. Im Impfzwang eine Bedrohung der Freiheitsrechte zu sehen ist jedermans legitime Entscheidung. Dabei aber gleichzeitig hinter einem Nazigruß einherzumaschieren, ist eine Sache, die mich verstört, ja beunruhigt.

Ich habe die Zeit vor fast 100 Jahren nicht miterlebt, aber meine Eltern haben mir erzählt, wie das damals war. Historiker haben die Ursachen des 2. Weltkrieges recht plausibel dargestellt. Ich sehe durchaus ähnliche Entwicklungen heute. Das Ansteigen der Aggressionen, die Spaltung in Geimpfte und Ungeimpfte, die Zerrissenheit der Gesellschaft und eine Partei, die genau das schürt, um ihre Macht auszubauen.

Ich glaube, niemand will eine Wiederholung der Geschichte. Darum bitte ich einfach:
Seid wachsam.

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„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

„Die Menschen haben diese Wahrheit vergessen, aber du darfst sie nie vergessen!“ sagt der Fuchs zum Kleinen Prinzen,

Diese Wahrheit, die uns Antoine de Saint-Exupery schon im Jahre 1943 ans Herz legt, kann uns gerade jetzt helfen, die anstehenden Herausforderungen zum Wohle aller zu meistern.

Das Herz ist das Symbol für die Liebe, und wir alle wissen, wie gut uns die Herzlichkeit anderer tut.
Wir wissen auch, dass unser Herz ein elektromagnetisches Feld erzeugt. Jeder Herzschlag beginnt mit einem elektrischen Impuls im Herzen. Der so ausgesendete Herzstrom gelangt über die Blutbahnen bis in die äußersten Gefäße. Da elektrischer Strom bei seiner Weiterleitung immer ein Magnetfeld aufbaut, ist das Herzmagnetfeld im gesamten Körper vertreten.

Gleichzeitig wurde nachgewiesen, dass dieses innerkörperliche Herzmagnetfeld nach außen in den Raum abstrahlt. In etwa fünf Meter Entfernung vermischt es sich mit anderen.

Genau darin liegt die Lösung für die im Moment immer größer werdene Spaltung der Gesellschaft, die Wut, Haß und Ängste schürt. Aber nicht Wut, Angst und Ärger sollten den Alltag bestimmen, sondern Freude, Frieden und Liebe.

Wie auch Schiller so schön sagte: „Die Welt wird sich erst ändern, wenn wir unseren Verstand aus dem Herzen ausdeuten.“

Wenn wir ehrliche Freude, Frieden und Liebe in uns selbst erschaffen und leben, werden diese selbsterzeugten elektromagnetischen Felder, diese positiven Informationen gespeichert und ausgesendet. Alles Leben empfängt diese Informationen. Etwa 70 % des in uns vorhandenen Wassers dient als Informationsspeichermedium. Diese gespeicherten Informationen werden über die elektromagnetischen Felder weitergeleitet.
Wir müssen Eigenverantwortung für unseren Körper, unseren Geist und unsere Seele übernehmen. Auf die eigenen positiven Gedanken und Emotionen zu achten und bewusst zu handeln, gesunde Ernährung und Bewegung sind die wichtigen Ansätze einer bewussten, gesunden Lebensweise. Dankbarkeit, Demut, Liebe und Frieden in uns zu finden, ist der Schlüssel für ein erfülltes Leben.

Wir sind verbunden

Über das elektromagnetische Feld sind wir mit den Feldern aller Lebewesen, der Erde und des Kosmos verbunden. Wir geben daher all unsere Gedanken und Empfindungen weiter.
Nach dem Resonanzprinzip ziehen sich gleiche Schwingungen an.
Daraus folgt: Je mehr Menschen es schaffen, mit dem Herzen zu sehen, desto mehr wird sich Liebe, Freude und Frieden um uns manifestieren.



Gedanken zur Zeit

Ob es uns gelingt, diese Pandemie zum Wohle aller zu meistern, hängt von jedem einzelnen von uns ab.

Wir haben alles in unseren Händen

Es liegt in unseren Händen – ob wir uns halten oder nicht.
Es liegt in unseren Händen – ein Herz zu spalten oder nicht.

Es liegt in unseren Händen – wie tief wir uns berühren.
Es liegt in unseren Händen – wie weit wir uns verführen.

Es liegt in unseren Händen – den Himmel zu ergreifen.
Es liegt in unseren Händen – den Unmut abzustreifen.

Es liegt in unseren Händen – uns hinzugeben oder nicht.
Es liegt in unseren Händen – den Stein zu heben oder nicht.

Es liegt in unseren Händen – die Türen zu verschließen.
Es liegt in unseren Händen – das Fremde zu begrüßen.

Es liegt in unseren Händen – die Faust zu ballen oder nicht.
Es liegt in unseren Händen – uns festzukrallen oder nicht.

Es liegt in unseren Händen – uns liebend zu umfassen.
Es liegt in unseren Händen – wie bös wir Wunden schlagen.

Es liegt in unseren Händen – einander freizulassen.

Es liegt in unseren Händen – Verantwortung zu tragen.

Es liegt in unseren Händen – das Schicksal dieser Welt.

Heilkraft am Wegesrand

Bei meiner gestrigen Wanderung zum aufgelassenen Trasssteinbruch in Gossendorf am Gleichenberger Kogel entdeckte ich wieder ein paar Schätze. Es liegt soviel Wertvolles, Heilendes und Nahrhaftes für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit einfach am Wegesrand.

Diesmal waren es Huflattich und Birken.

Beides sind altbekannte Heilpflanzen.

Huflattich enthält einen hohen Anteil an Mineralstoffen wie Kalium, Kalzium, Zink, Magnesium, Kieselsäure und Eisen. Zudem enthält er Schleim- und Gerbstoffe, wodurch er zu einer hervorragenden Pflanze für alle Bronchialerkrankungen wird.
Er ist aber auch eine schmackhaft Beigabe zu Salaten, Karftoffeln, Suppen und Gemüsegerichten.
Huflattich ist eine Zeigerpflanze für kalkhaltigen Boden. Er ist an Wegesrändern, in Gärten, Steinbrüchen und auf Schuttplätzen zu finden


Ich verwende die Blüten und Blätter, die erst nach der Blüte erscheinen, frisch als Gewürz zu allem was ich gerade koche, und getrocknet als Teil meines Hustentees. Dabei mische ich ich Huflattich mit Lungenkraut, Veilchen, wilden Tymian (den ich später im Jahr auf meinen Wanderungen sammle)

Von der Birke verwende ich die jungen Blätter als Frühlingstee. Der Tee wirkt blutreinigend und regt die Ausscheidung an. Er ist stark harntreibend, sodass er gut gegen Rheuma, Gicht und andere Stoffwechselerkrankungen hilft.

Ich bin sehr dankbar für die wunderbaren Geschenke der Natur. Und auch dafür, dass dieses Wissen immer weitergegeben wurde und wird z.B. auf www.kostbarenatur

Wenn ich dich neugierig gemacht habe freue ich mich, und bin auch gerne bereit dir mit meinem Rat zu deiner Gesundheit persönlich beizustehen.

Entspannung mit Mehrwert

#WanderninFeldbach #Waldbaden #Kräuterwanderung #Gesundheit #Wildkräuter

Der Frühling ist wohl meine Lieblingsjahreszeit. Das frische Grün und vor allem die vitamin-und nährstoffreichen Wildkräuter laden mich ein, durch Wald, Wiese und Au zu streifen.

Meine Frühlingswanderungen bieten alles, was gut für die Gesundheit und das Wohlbefinden ist. Sie sind Nahrung für Körper, Geist und Seele.

Die Nahrung für den Körper liegt quasi auf dem Weg. Jetzt zum Beispiel ist die Zeit der Hopfensprossen, der jungen Brennessel, des Giersch, des Bärlauch, woraus ich schmackhafte Speisen zaubere.
Ja Kochen ist Magie.
Unser Favorit im im Frühling sind die jungen Triebe des wilden Hopfen. Zu finden an feuchten Waldrändern oder in Auen. Dieses Wildgemüse ist nicht nur sehr schmackhaft – schmeckt erdig und ein bisschen nach grünen Spargel – vielseitig verwendbar, sondern auch sehr gesund. Die wichtigen Inhaltsstoffe machen Hopfensprossen zu einem sehr gesunden Nahrungsmittel: Lupolin etwa hilft bei Schlafstörungen und Xanthohumol ist – wissenschaftlich erwiesen – krebshemmend.

Auf dem Weg liegt aber auch die Nahrung für Geist und Seele.

Die wunderbaren Entdeckungen am Wegesrand lassen mich Staunen und wecken die Freude.

Das sanfte Fließen des Wassers nimmt mich mit in den Fluss des Lebens. Das Verweilen am Wasser bringt mich zur Ruhe und führt mich in mein ureigenes Sein.

Die wilde Natur zeigt mir, dass Leben „Einfach Sein“ ist.

Und dass tägliche Bewegung gesund ist, wissen wir eh alle .

„Wir schaffen das“

und „Koste es, was es wolle“. Diese zwei Zitate von Politiker*innen (Angelika Merkel und Gernot Blümel), gesagt als erste Reaktion auf eine aussergewöhnliche Situation, haben für viel Diskussion gesorgt und tun es noch immer.

Für mich sind sie spontaner Ausdruck von Menschlichkeit und Gemeinschaft

Es muss uns doch allen klar sein, dass besondere Herausforderungen nur gemeinsam zu bewältigen sind. Und klar ist ebenso, dass alle von Politker*innen gesetzten Unterstützungsmaßnahmen des „Staates“ uns alle betreffen. Jene, die etwas zu geben haben, und jene, die etwas bekommen müssen, weil sie zu wenig haben. Und in diesem Sinne interpretiere ich das „Koste es, was es wolle“ zahlt jeder von uns, auf die eine oder andere Weise.

Wir Menschen sind Gemeinschaftswesen und wir sind Teil dieses großen Balanceaktes von Geben und Nehmen.
Balance von Geben und Nehmen – so einfach könnte das Zusammenleben sein – sowohl im Kleinen als auch global. Ja, es wäre einfach, gäbe es da nicht die Angst, plötzlich vor dem Nichts zu stehen, den Neid, dass andere mehr haben, die Scham, betteln zu müssen, die Gier, immer mehr haben zu wollen, den Zorn auf alle anderen, …. All diese menschlichen Reaktionen auf Herausforderungen sind Ausdruck der Sorge um unser Leben.

Die beste Antwort auf die Sorge habe ich in der Bibel bei Matthaeus 6:26 gefunden:
Darum sage ich euch: Sorget nicht für euer Leben, was ihr essen und trinken werdet, auch nicht für euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr denn Speise? Und der Leib mehr denn die Kleidung?
Sehet die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie?

Und dieser „himmlische Vater“ steckt in jedem Menschen. Wenn wir den Himmel auf Erden hätten, würden die Menschen versuchen, Frieden zu halten und aufeinander zu achten. Sie bitten um Verzeihung und tragen dem anderen nichts nach. Sie teilen miteinander und besuchen den, der krank ist. Eigentlich gar nicht so schwierig. Wir können durchaus schon damit anfangen, das irdische Paradies auf Erden zu bauen.

Wir schaffen das – koste es was es wolle. Oder wie Pippi Langstrumpf sagt:

„Das haben wir noch nie probiert, also geht es sicher gut“

Wandern ist

Die Sonne im Nebel finden…

Waldbaden – die Energie des Waldes mit allen Sinnen wahrnehmen…

Sich erden…

Neue Ausblicke und Einblicke bekommen…

Ballast loslassen…

Sich mit der Natur verbinden, zur Ruhe kommen, Lebendigkeit spüren, Kraft tanken

#Gesundheit #Auf den Spuren der Vulkane #Im Herzschritt unterwegs #Waldbaden #Biophilia Effekt

Hoffnung – Zuversicht – Vertrauen

Viele sind vom Lockdown emotional, sozial oder wirtschaftlich schwer getroffen. Jede Verlängerung des Lockdowns macht die Hoffnung, dass alles bald wieder ganz normal sein wird, zunichte. Der Frustationsspiegel steigt und führt zu Verschwörungstheorien, zu teils absurden Reaktionen, wie gewaltsamen Aktionen und zur noch tieferen Spaltung in der Gesellschaft.

Wir brauchen Bewältungsstrategien in dieser Krise. Hoffnung, Zuversicht und Vertrauen sind möglicherweise jene Qualitäten, die uns helfen, diese Coronapandemie gut zu meistern.

Was gibt Hoffnung?
„Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn macht, egal wie es ausgeht“ sagte Václav Havel, tschechischer Dramatiker, Menschenrechtler und Politiker, der sich nach der Niederschlagung des „Prager Frühlings“ öffentlich gegen das kommunistische Regime stellte und dafür 5 Jahre im Gefängnis verbrachte. Er trieb nichts desto trotz die „Samtene Revolution“ in Tschechien voran und wurde später zum Staatspräsidenten gewählt.

Es scheint diese Einstellung zu sein, die vielen Menschen hilft,schwere Schicksalschläge, wie lebensbedrohende Krankheit, Unfall, Verlust, zu überwinden und ein neues Leben danach aufzubauen. Es kann jedem von uns passieren, dass das Leben, wie wir es uns ausgemalt haben, auf einmal zusammenbricht. Doch wir Menschen sind ungemein anpassungsfähig. Mit der richtigen Einstellung bringen wir die Motivation auf, ganz von vorne zu beginnen.

Woher kommt die Zuversicht?
„Zuversicht ist die Einsicht auf Aussicht.“ In diesem Zitat von Ernst Ferstl wird klar, dass die Zuversicht in uns selbst leben muss. Es ist die Perspektive, wie wir die „Wirklichkeit“ sehen und die Einstellung, wie wir sie annehmen. Es gilt, die Krise als Wachstumsaufgabe zu erkennen und zu entdecken, was in mir steckt, was ich vor dieser Krise noch nicht gebraucht habe.

Das Gedicht Invictus hat Nelson Mandela über die schwierige Zeit im Gefängnis geholfen:

Out of the night that covers me,
Black as the pit from pole to pole,
I thank whatever gods may be
For my unconquerable soul.

In the fell clutch of circumstance
I have not winced nor cried aloud.
Under the bludgeonings of chance
My head is bloody, but unbowed.

Beyond this place of wrath and tears
Looms but the horror of the shade,
And yet the menace of the years
Finds and shall find me unafraid.

It matters not how strait the gate,
How charged with punishments the scroll,
I am the master of my fate:
I am the captain of my soul.
Aus finstrer Nacht, die mich umragt,
durch Dunkelheit mein’ Geist ich quäl.
Ich dank, welch Gott es geben mag,
dass unbezwung’n ist meine Seel.

Trotz Pein, die mir das Leben war,
man sah kein Zucken, sah kein Toben.
Des Schicksals Schläg in großer Schar.
Mein Haupt voll Blut, doch stets erhob’n.

Jenseits dies Orts voll Zorn und Tränen,
ragt auf der Alp der Schattenwelt.
Stets finden mich der Welt Hyänen.
Die Furcht an meinem Ich zerschellt.

Egal, wie schmal das Tor,
wie groß, wieviel Bestrafung ich auch zähl.
Ich bin der Meister meines Los’.
Ich bin der Käpt’n meiner Seel.
In diesem Gedicht beschreibt der englische Dichter Ernest Henley seinen letztlich erfolgreichen Kampf gegen seine Knochentuberkulose

Was schafft Vertrauen?
„Vertrauen bedeutet den ersten Schritt zu tun auch wenn du die Treppe noch nicht ganz sehen kannst.“ Dieses Zitat stammt von Martin Luther King. Es reicht nicht nur zu hoffen oder zuversichtlich zu sein, um den ersten Schritt zu machen. Vertrauen will gelebt sein. Sobald wir den Schritt in eine unsichere Zukunft wagen, treibt es uns an, den nächsten zu tun, und den nächsten und den nächsten. Vertrauen stellt sich ein, sobald wir die Entscheidung getroffen haben, diesen Weg zu gehen. Vertrauen ist das Gefühl, geführt, beschützt und geliebt zu sein. Dieses Gefühl finden wir, wenn wir uns in der Natur umsehen und in dieses ewige „Stirb und werde“ eintauchen. Wir finden es in Menschen, die uns Freundschaft, Mitgefühl, Unterstützung, Begleitung und Liebe schenken. Wir finden es in der Spiritualität – in dem Glauben an eine universelle Kraft, die alles lenkt – wir können sie auch Gott nennen.

Inspiriert zu diesem Text hat mich ein Artikel in Die Zeit Nr 7: „Woher nehmen wir die Zuversicht?“