Der Weg der Veränderung

Veränderung beginnt – wie schon gesagt – bei dir.

Doch – ist es wirklich so einfach?

Jeder von uns hat sich schon des öfteren vorgenommen, bestimmte Verhaltensmuster verändern zu wollen. Der innere Schweinehund war jedoch auch oft siegreich bei unseren Vorhaben, das eine oder andere im Leben anders zu machen.
Seien es die „guten Neujahrsvorstätze“, die nach wenigen Tagen oder Wochen ad acta gelegt werden, die Versuche abzunehmen, gesünder zu leben, mit dem Rauchen aufzuhören, endlich auszumisten, oder die Vorsätze zur Lebensstilveränderung, um einen Beitrag zu Klimaverbesserung oder zu einer gerechteren Gesellschaft zu leisten …, sie alle sind auf dem „Friedhof der guten Ideen“ gelandet.

Warum das so ist, erklärt uns die Hirnforschung:

Von allen Organen im menschlichen Körper verbraucht das Gehirn im Verhältnis zum Gewicht die meiste Energie. Obwohl es nur etwa zwei bis drei Prozent unseres Gesamtgewichts ausmacht (es wiegt ca. 1,4 Kilogramm), beansprucht es rund 17 Prozent des gesamten Energiebedarfes unseres Körpers. Kein Wunder, schließlich müssen etwa 100 Milliarden Nervenzellen (Neuronen) und mehr als 60 Billionen Verknüpfungen (Synapsen) versorgt werden, die dafür sorgen, dass wir atmen, denken, laufen oder sprechen können.

Gleichzeitig ist unser Gehirn äußerst energieeffizient. Das heißt, alles was wir gewohnt sind, geht fast automatisch und braucht daher weniger Energie. Das Gehirn steuert zu einem großen Teil unser Handeln und entscheidet sich im Zweifel für eingefahrene Muster.

Drei Faktoren, so fanden Gehirnforscher heraus, entscheiden im Wesentlichen, ob Veränderung gelingt oder nicht:

  1. Wir brauchen entweder einen Leidensdruck oder – besser – ein klares, lohnenswertes Ziel.
  2. Wir müssen uns unserer eigenen Stärken und Schwächen bewusst sein und wir müssen wissen, was wir davon haben, wenn wir etwas ändern. Das neue Verhalten muß Freude bereiten, mit guten Gefühlen verbunden und freiwillig sein. Diese positiven Gefühle aktivieren unser Belohnungssystem und überzeugen somit unser Gehirn, dass sich der vermehrte Energieverbrauch lohnt.
  3. Es braucht für jede Verhaltensänderung Geduld. Neue Wege zu gehen, Neues zu lernen, ist immer mühsam. Es braucht Übung und Dranbleiben, bis sich das neue Verhalten automatisiert und für das Gehirn wieder energieeffizient ist. Unbewusst fragt unser Gehirn immer: „Was habe ich davon?“ Die Antwort liegt dann in Punkt 1 oder 2.

Geduld, gepaart mit Vertrauen in den Veränderungsprozess,
gewürzt mit Humor und Zuversicht,
lässt oftmals Flügel wachsen.

Willst du Veränderung?

Immer wieder höre ich in letzter Zeit den Statz: „Die Coronakrise ist unsere Chance für Veränderung.“ Dieser Satz hat mir sehr interessante Gespräche und recht widersprüchliche Gedankenspiele geschenkt.

Ja, diese Krise bringt viele Menschen in existentielle Schwierigkeiten. Sie löst Ängste aus, Angst den Job zu verlieren, Angst ganz plötzlich vor derm Nichts zu stehen, Angst vor der ungewissen Zukunft.
Veränderung macht Angst und Angst blockiert den Zugang zu neuen Ideen und Lösungsmöglichkeiten. So können wir die Krise nicht bewältigen.

Wir wissen eigentlich nie, was ein Ereignis für unsere Zukunft bedeutet. Wenn wir die jetzigen Herausforderungen, angefangen vom Virus selbst bis hin zu den politischen Maßnahmen zu seiner Eindämmung, als das nehmen, was uns das Leben gerade vor die Tür setzt, können wir schauen, was es mit einem macht und ob sich daraus nicht Perspektiven ergeben, an die man vorher nie gedacht hätte.

Dieser so plötzlich erzwungene Stop hat viele Menschen zu einer inneren Einkehr geführt. Innehalten bringt uns zum Wesentlichen unseres SEINS. So kann uns diese Krise zur Einsicht führen, dass weniger mehr sein kann. Es zeigt sich, was zu viel war und ist, wir bekommen Ideen dafür, was wir verändern wollen.

Aber Vorsicht – wir könnten die Welt verändern. Nehmen wir uns die Worte Laotses zu Herzen:


Willst du die Welt verändern?
Dann verändere dein Land.
Willst du dein Land verändern, dann verändere deine Stadt.
Willst du deine Stadt verändern, dann verändere deine Strasse.
Willst du deine Straße verändern, dann verändere dein Haus.
Willst du dein Haus verändern, dann verändere DICH.

Wir entscheiden

jetzt mit, wie es nach bzw. mit Corona weitergeht :
ZURÜCK zum Alten oder HIN zu Neuem.
Zu Gemeinwohlwirtschaft und nachhaltigem Handeln.

Der Übergang vom Lockdown zur „Normalität“ ist für uns alle die Zeit, sich über das persönliche Verhalten Gedanken zu machen. Für viele ist es immer noch nicht ganz vorstellbar, das nachhaltige, soziale, ökologische Wirtschaft möglich ist. Jeder von uns kann seinen Beitrag leisten, damit es in die „richtige Richtung“ geht.

Im gesellschaftlichen Kontext spielen wir verschiedene Rollen, die wir gerade jetzt genauer hinterfragen sollten.
Ich bin erstens Konsument, Konsumentin.
In dieser Rolle kann ich mit meinem Kaufverhalten das ganze System beeinflussen. Ich entscheide was und wo ich kaufe.
Zweitens bin ich Produzent, Produzentin, Unternehmer, Unternehmerin, Arbeiter, ArbeiterIn und kann jetzt bewußt schauen, wo liegen die Potenziale und was kann ich nach der Krise anders machen.
Und drittens bin ich Bürger, Bürgerin
und kann mir überlegen wie ich politisch agieren kann. Was ist mir für die Gesellschaft wichtig, wo und wie möchte ich mich engagieren? Wie gehe ich mit anderen Menschen um, was möchte ich anders machen?

Es geht in diesen Rollen auch um grundsätzliche Lebensfragen, die uns und unser gesellschaftliches Leben steuern:

Was ist wirklich mir wichtig?
Was ist für mich ein erfülltes Leben?
Handle ich menschenwürdig, solidarisch und nachhaltig in meinem Alltag?

Sich Fragen zu stellen, heißt nicht automatisch sofort eine Antwort zu haben. Dazu wieder einmal weise Worte von Rainer Maria Rilke:

Über die Geduld

Man muss den Dingen  die eigene, stille  ungestörte Entwicklung lassen,  die tief von innen kommt und durch nichts gedrängt  oder beschleunigt werden kann,  alles ist austragen – und  dann gebären…
Reifen wie der Baum, der seine Säfte nicht drängt  und getrost in den Stürmen des Frühlings steht, ohne Angst, dass dahinter kein Sommer kommen könnte.  Er kommt doch!
Aber er kommt nur zu den Geduldigen,  die da sind, als ob die Ewigkeit vor ihnen läge,  so sorglos, still und weit…
Man muss Geduld haben  Mit dem Ungelösten im Herzen,  und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,  wie verschlossene Stuben,  und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache  geschrieben sind.
Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich,  ohne es zu merken,  eines fremden Tages  in die Antworten hinein.

Herzschlag

60 – 80 Schläge in der Minute ist der durchschnittliche Ruhepuls eines erwachsenen Menschen.
9000 Liter Blut befördert das Herz täglich und schlägt dabei rund 100 000 mal, das sind in 75 Jahren ca 3 Milliarden mal ohne Pause und häufig ohne Wartung.

Wann denken wir an unser Herz, das immer für uns da ist? Beziehungsweise wann denken wir jemals daran, was wir für unser Herz tun können?

Der Herzchirurg Reinhard Friedl hat einige Tipps für uns. Er beschäftigt sich seit zehn Jahren nicht nur mit der Funktion, sondern auch mit der komplexen Beziehung zwischen Herz, Verstand und Seele:

> Wenn wir nicht auf unser Herz hören, werden wir krank.
> Dankbarkeit, Freude, Verzeihen, Meditation und Beten haben eine schützende und gesundmachende Wirkung auf das Herz.
> Das Herz liebt Bewegung!
Täglich ca 1/2 Stunde Bewegung reicht schon aus, um unser Herz ein wenig auf Trab zu halten und ist gleichzeitig gut für Wohlbefinden und Gesundheit – egal ob das Gymnastik, ein Spaziergang, tanzen, schwimmen, radfahren, oder sonst was ist.
> Das Herz liebt Entspannung!
Auch das ist ganz leicht in unseren Alltag zu integrieren:
Schließe die Augen atme ganz entspannt ein und aus, denke an etwas Schönes, und verweile so ca 5 Minuten lang. Dabei kannst du dir vorstellen, dass mit jedem Einatmen deine Lungen das Herz sanft massieren. Dein Herzschlag wird dabei etwas schneller und beim Ausatmen wird er wieder langsamer. Ganz sicher liebt dein Herz dieses sanfte Schaukeln. Es läßt den Puls und den Blutdruck sinken und ist somit förderlich für deine Gesundheit.

Herz und Gehirn stehen in ständiger direkter Verbindung. Die Signale des Herzens beeinflußen unsere Gedanken und Gefühle. Das kann mit den heutigen medizinischen Geräten gemessen werden.
Das Herz kann vieles fühlen, was das Gehirn nicht kann. Mitgefühl und Liebe wohnen im Herzen – deshalb sind wir nur ganz Mensch, wenn Hirn und Herz verbunden sind.

Herzen stehen auch mit anderen Herzen in Verbindung. Wir kommunizieren immer auch von Herz zu Herz und können sogar über längere Distanzen hinweg spüren, wenn jemand, der uns nahesteht, in Schwierigkeiten ist.


Buchtipp: Der Takt des Lebens, Reinhard Friedl, Verlag Goldman
www.herzzeit.de


Herzenswunsch

Dein Herzenswunsch ist quasi der Leitfaden für deine Zufriedenheit. Schon das Wort sagt uns, dass es sich um ein Gefühl handelt, das aus dem Herzen kommt.
Wir können es auch Intuition nennen.

Welch himmlische Empfindung ist es, seinem Herzen zu folgen
Goethe

Immer wenn wir vor Entscheidungen stehen, wäre das der Wegweiser, der uns dorthin führt, wohin wir aus tiefstem Herzen, aus tiefster Seele wollen.

Das heißt nicht, dass dieser Weg immer leicht ist, er kann durchaus mit Herausforderungen, und Stolpersteinen gepflastert sein. Ganz sicher aber führt er zur inneren Zufriedenheit. Er führt zu deiner inneren Bestimmung, deinem ureigensten SEIN.

Wie erkennen wir den Herzenswunsch?
Er ist leise im Gegensatz zum Verstand, der oft sehr laut daherkommt. Daher braucht er die Stille, das Innehalten um gehört zu werden.
Er zeigt sich im Spüren und macht sich meist mit dem Gefühl von Frieden bemerkbar.
Er braucht deine Achtsamkeit.

Begegnungen

sind lebensnotwendig – denn:

Eine Begegnung ist mehr als ein Gespräch. Kommunikation ist dann eine Begegnung, wenn du danach nicht mehr der bist, der du vorher warst.


So eine Begegnung muß nichts Besonderes sein: das kann eine Hand sein, die noch lange nach der Berührung spürbar ist, das kann ein Gespräch sein, dessen Klang noch lange nachhallt, das kann eine neue Perspektive sein, die du in einer Diskussion bekommst, das kann ein Lächeln in einer zufälligen Begegnung auf der Straße sein, das deinen weiteren Tag erhellt.

Natürlich gibt es auch Begegnungen, die uns auslaugen oder gar verletzen. Das passiert meist dann, wenn man vom anderen nicht in seiner Meinung respektiert wird, wenn man vom anderen nicht gehört wird, wenn wir nicht als Person wahrgenommen werden, wenn Macht über uns ausgeübt wird…

Auch diese Begegnungen lassen uns manchmal über uns hinauswachsen. Diese negativen Erfahrungen können manchmal ganz hilfreich sein, sich selbst sicherer zu werden, zu sich selbst zu stehen und sich selbst zu lieben.


Dich selbst zu lieben heißt, du kannst dich entscheiden, nur mehr die „heilsamen Begegnungen“ zu suchen. Jene Begegnungen, die dich ohne Schmerz und Angst unterstützen zu wachsen – in dein ureigenstes ICH hineinzuwachsen.

Anerkennung

Woher kommt diese Sehnsucht von uns Menschen von anderen anerkannt zu werden?
Eine Erklärung könnte die Geschichte von Susi liefern:
Als Susi geboren wurde, war sie ein kleines strahlendes Wesen, das Eltern, Großeltern und alle Menschen, die sie sahen mit ihrem Strahlen ansteckte. Immer wenn sie dieses Leuchten in anderen hervorbrachte, war alles gut und sie strahlte noch mehr. Doch irgendwann als Susi älter wurde, funktionierte das nicht mehr. Einiges, was Susi tat, passte ihren Eltern nicht und Susi meinte, dass sie nicht in Ordnung ist, denn sie spürte Ablehnung. Was Susi nicht begriff, dass die Eltern nur das Verhalten ablehnten, nicht aber sie als Person. Sie hatte das Gefühl nur dann geliebt zu werden, wenn sie „schön brav“ war und sie bemühte sich, die Erwartungen der Eltern zu erfüllen. Sie freute sich auch, wenn es ihr gelang und ihre Eltern stolz auf sie waren, aber dieses unbeschwerte Glücksgefühl von früher hatte nun einen bitteren Beigeschmack. Da war die Angst nicht mehr geliebt zu werden, bzw. glaubte sie nur dann geliebt zu sein, wenn sie es allen anderen recht macht.

Und kennst du sie auch, diese Angst nicht geliebt zu sein so wie man ist?

Sie treibt uns an Dinge zu tun, um den Erwartungen anderer zu entsprechen – nur um von ihnen anerkannt zu werden. Der bittere Beigeschmack aber bleibt dabei und das innere Strahlen wird immer mehr verschleiert. Wir vergessen uns selbst zu lieben – so wie wir sind.
Doch wir alle sehnen uns so sehr, anerkannt zu sein nicht für etwas, was wir tun, sondern einfach wertgeschätzt zu werden für unser SEIN.

Die Worte von Theodor Fontane drücken unser Dilemma so wunderbar aus:
Es kann die Ehre dieser Welt,
Dir keine Ehre geben;
Was dich in Wahrheit hebt und hält,
Muß in dir selber leben.

Wenn`s deinem Innersten gebricht
An echten Stolzes Stütze,
Ob dann die Welt dir Beifall spricht,
Ist all dir wenig nütze.

Das flücht`ge Lob, des Tages Ruhm,
Magst du dem Eitlen gönnen,
Das aber sei dein Heiligtum:
Vor DIR bestehen können.


Das Märchen von Susi und Funki hat Charlotte Csillag für Kinder und Erwachsene geschrieben und ist hier erhältlich.

Es zeigt Strategien auf, wie du alte Erfahrungen transformieren kannst
und wie du dein Strahlen wiederfindest

Märchen sind für Kinder, damit sie einschlafen und für Erwachsene, damit sie aufwachen.





Wohin des Weges?

An den Scheidewegen deines Lebens stehen keine Wegweiser.
Diese Weisheit ist von Charlie Chaplin.

Und wenn du dann in den Wald gehst, öffnet sich nach oben hin ein weites Feld mit vielen neuen Möglichkeiten.

Deinen Weg gehen

Die Zukunft ist nicht irgendeine eine Zeit die kommt, sie ist nicht irgendein Ort an den wir uns begegeben.
Die Zukunft erschaffst du selbst – vielleicht zuerst in Deinen Gedanken, vielleicht zwingt Dich ein unerwartetes Ereignis eine andere Richtung, als geplant, einzuschlagen.

Die Zukunft ist nichts anderes als Dein Weg, den Du gehst.

Dieses Gehen verändert Dich, Deine Zukunft und damit auch Dein Leben.

Antistress-Rezepte

Ich beobachte Jahr für Jahr, dass die Adventzeit – eigentlich gedacht als Zeit der Besinnung, als „Stille Zeit“ – genau gegenteilig von vielen Menschen als die stressigste Zeit im Jahr wahrgenommen wird.

Aus der Stressforschung wissen wir, dass Stress im Grunde eine ganz nützliche Lebensfunktion ist. Er kann uns einerseits zu Höchstleistungen führen und kann auf der anderen Seite lebensrettend sein. Die natürliche Reaktion des Körpers nach so einer Herausforderung ist Entspannung, zur Ruhe kommen. Aber so wie viele von uns heute leben, fehlt diese gesunde Balance.

In der Vorweihnachtszeit werden üblicherweise jede Menge Keksrezepte ausgetauscht.
Ich möchte hier und jetzt einige meiner Rezepte gegen Stress verschenken.
Antistresskekserl sozusagen:

  • Bewusstes Atmen
    Tief einatmen und bis 3 zählen, die Luft anhalten und bis 3 zählen
    ausatmen und bis 3 zählen, vor dem nächsten Einatmen bis 3 zählen
    Das alles 7 – 10 mal wiederholen.
    Das sind ca 2 Minuten, die dich aus dem angespannten Zustand befreien. Durch die konzentrierte Aufmerksamkeit auf den Atem und das bewusste Mitzählen, steigst du aus deinem Gedankenkarusell aus, welches den selbstgemachten inneren Stress verursacht. Das Gehirn kann nämlich nicht an mehrere Sachen gleichzeitig denken.
  • Auszeit in der persönlichen Krafttankstelle
    Ja die gibt es: Jeder Mensch hat einen oder vielleicht mehrere Lieblingsplätze in der Natur. Gönne dir zwischendurch immer wieder 5 Minuten in deiner Krafttankstelle – und zwar nur gedacht. Dem Gehirn, das unsere Körperfunktionen steuert, ist es egal ob du etwas ganz real oder mental erlebst. Träume dich also auf deinen momentanen Lieblingsplatz und schau dich da ganz bewusst um –
    welche Farben sind heute da, ist es hell oder eher dunkel, was kannst du alles sehen, beobachte ganz genau —
    welche Geräusche hörst du, vielleicht Vogelgezwitscher, vielleicht, das Plätschern von Wasser, vielleicht das Rauschen der Blätter, vielleicht Musik oder einfach nur Stille —
    was kannst du riechen — vielleicht sogar schmecken —
    was kannst du spüren, ist es weich oder eher fest, ist es angenehm kühl oder warm, spürst du den Wind oder die Sonne auf deiner Haut, oder ganz was anderes —
    und jetzt werde dir gewahr, was sich in dir verändert, wie du in deiner Krafttankstelle alles zur Verfügung hast, was du im Moment brauchst und vielleicht bemerkst du, wie du mit jedem Atemzug all das in dir aufnimmst – die Ruhe, die Freiheit, die Leichtigkeit, die Lebendigkeit, die Kraft, die Freude, die Stärke, die Geborgenheit, die Zuversicht, …..
    Genieße all die Geschenke, nimm alles mit. Bedanke dich und kehre gestärkt zurück in deinen Tag, ins reale Hier und Jetzt.
  • Achtsamkeit im Alltag
    Laut Forschung denken wir ca 60 000 Gedanken pro Tag – ca 3/4 davon sind unbewusst und meist unsinnig aber ermüdend. Von den 25 Prozent, die wir bewusst denken, sind nur ca 3 Prozent aufbauend und hilfreich. Der Rest sind Gedanken, die destruktiv sind und dir und möglicherweise auch Anderen schaden.
    Das ist die schlechte Nachricht – die gute ist:
    DU allein kannst auch der Regisseur deiner Gedanken sein.
    Dies gelingt, indem du im Alltag immer wieder ganz bewusst Achtsamkeitsübungen „einschiebst“. Am einfachsten geht das, wenn du Alltagstätigkeiten wie Zähneputzen, Duschen, Kochen, Bügeln, im Lift fahren, Stiegen steigen, Essen usw. zu einem Achtsamkeitsritual machst.

Diese Aufmerksamkeit auf den Moment des Tuns, katapultiert dich direkt ins Hier und Jetzt, in den Augenblick des Lebens.

Vielleicht möchtest auch Du dein ganz persönliches Antistress-Rezept hier mitteilen. Ich freue mich auf deine Anregungen oder auch Fragen.